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Wirklich neu ist die Erkenntnis ja nicht, dass Körper, Geist und Seele miteinander kommunizieren. Wir können mit unserem Geist, also willentlich, Körperreaktionen steuern. Ist dir aber ebenso geläufig, wie du mit deiner Körperhaltung deine Stimmung beeinflussen kannst?

Neue Erklärungsansätze zeigen, dass bestimmte Körperhaltungen, Gesten oder Gesichtsausdrücke Auslöser (und nicht Resultat) depressiver Denkstrukturen sind. Schon aus diesem Grunde ist es sinnvoll den Körper in die psychosomatische Behandlung mehr einzubeziehen als bisher.

Wie die Körperhaltung deine Stimmung beeinflusst

Deine Körperhaltung beeinflusst die Emotionslage direkt und ohne Umwege (über das Denken). Erstaunlich und blitzschnell ist die Wirkung auf  die Psyche. Eine bestimmte Körperhaltung bewirkt nicht nur die dazu passende Emotion, sondern verhindert auch umgekehrt eine „unpassende“ Emotion. Versuche doch mal bitte deine Arme nach oben zu reißen und dabei gleichzeitig tief traurig zu sein. Oder du machst den Gegenversuch, den Charlie-Brown-Stimmungswandler, Kopf runterhängen lassen und versuchen gut drauf zu sein.

Hast du einen wichtiges Gespräch vor dir und brauchst noch einen Energiekick? Dann gib dir die Siegerpose (Arme hoch) oder klatsche energisch in die Hände, vielleicht hilft dir eher die berühmtberüchtigte Becker-Faust.

Unser Körper ist nicht nur „Spiegel der Seele“, nein, im besten Falle grinst er sogar frech zurück.

Freudehormone fressen Kampfhormone auf

Vera F. Birkenbihl schildert in ihrer unnachahmlichen Art wie wir uns in 60 Sekunden bewusst selbst „runterholen“, wenn es mal wieder soweit ist. Das funktioniert schon allein durch das Zusammenspiel der Gesichtsnerven, die beim Lachen an das Gehirn melden: Mensch lacht, kann also so schlimm nicht sein. Dies ist ein Ausschnitt aus dem eineinhalbstündigen Vortrag „Pragmatische Esoterik – Der kleine Weg zum großen Selbst„.

Durch die Serotoninausschüttung beim Sport beispielsweise ist die Beeinflussung des Körpers auf die Psyche ebenfalls zweifelsfrei bestätigt. Nicht umsonst laufen wir uns beim Joggen „den Kopf frei“.

Körpertherapie – lass deinen Körper sprechen

Wenn du in dich hinein hörst, wie fühlt sich dein Körper an? Knirscht es „im Getriebe“, knackt und zwickt es in den Gelenken oder kommt es dir manchmal so vor, als hättest du Bleigewichte auf deinen Schultern hängen? Doch auch, wenn du das Gefühl hast, nicht mehr so „ganz da zu sein“, dich etwas „verrückt“ fühlst oder gar verloren, lasse dich liebevoll berühren.

Die Haut ist unser größtes Kontaktorgan. Sensoren wirken wie Antennen über unser Bindegewebe auf die Psyche. Du weißt jetzt: deine innere Körperwahrnehmung beeinflusst auch deine Stimmung. Übergib an deinen Körper und lass dich von Berührungen heilen. Gönne dich dir selbst.